Home sweet home und Rückblick

Freitag, 27.05.2016

Schon komisch irgendwie, den letzten Eintrag hier von zuhause aus zu schreiben.

Zuerst zur Heimreise. Und es war wirklich eine Reise. Wir starteten in Letterkenny zu Dritt, also mit dem kleinen Italiener Pietro, Julian und ich (und unser Reise-Minion Kevin). Die erste Fähre natürlich pünktlich erwischt und dann gings schon ab auf die nächste Insel, nach Schottland. Insgesamt verbrachten wir 4 Tage und 1500 Kilometer in Schottland und der erste Eindruck war wirklich umwerfend. Uns kam es zwar schon ein bischen vor wie in Irland, also von der Landschaft her und so, nur ist in Schottland alles irgendwie besser.

Die Berge sind höher, die Sonne scheint wärmer, die Landschaft ist noch schöner, weitläufiger und vor allem noch dünner besiedelt als in Irland. Die Straßen sind besser, naja der Zustand zwar nicht, aber es gibt doch über weite Strecken sowas wie Autobahnen. Die erste Station, Edingburgh, war wirklich eine unglaubliche Stadt und auf alle Fälle eine Reise wert. Irgendwie hat es mich ein bisschen an eine alte Ritterstadt erinnert. Kurzer Hand haben wir uns ein Hostel im Zentrum gemietet und auch das Nachtleben erkundet. Danach weiter in den Norden nach Inverness und da war es dann auf einmal soweit. Ein bisschen hab ich ja schon damit gerechnet, dass mein Bus eine kleine Panne haben wird, aber in dem Moment hat es mich dann doch überrascht. Auf der Autobahn, bei so ca 120 km/h ist mir das linke Spiegelglas einfach aus der Halterung gebrochen und um die Ohren geflogen. Ich vermute mal die schlechten Straßen in Irland haben auch ein bisschen was dazu beigetragen, aber in Schottland wars dann zu viel. Nachdem man den linken Spiegel im Linksverkehr ja nicht unbedingt braucht sind wir dann einfach ohne weitergefahren und haben erst nach ca 700 Kilometer in Glasgow ein Professorium aus einem Schminkspiegel und Klebeband gebaut, mit dem wir dann wieder zurück bis nach Gleisdorf gefahren sind.

Am Besten hat mir der Norden gefallen, bzw so nördlich wie wir eben gekommen sind, denn aus zeitlichen Gründen war dann bei Inverness Schluss. Wir campierten dann zwei mal und schliefen im Bus, was vor allem unseren italienischen Begleiter gefreut hat, der noch nie in seinem Leben auf Campingurlaub war. Es hat ihm Gott sei Dank sehr gefallen. Am letzten Abend machten wir noch auf einem Strand in Schottland, etwas außerhalb von Glasgow ein Lagerfeuer und ließen den letzten Abend auf der Insel (und gleichzeitig der letzte Abend mit unserem Feund) sehr gemütlich ausklingen. Dann am nächsten Tag brachten wir Pietro zum Flughafen, von wo aus er nach Hause flog und auch wir fuhren zur Fähre nach Newcastle, von wo aus wir nach Amsterdam übersetzten.

Gott sei Dank haben wir die Nachtfähre genommen, sonst wären die 16 Stunden etwas langweilig geworden. In den Niederlanden angekommen, besuchten wir unsere liebe Studienkollegin und Freundin Isa in Den Haag und durften, wie schon bei der Hinreise im Jänner, eine Nacht bei ihr verbringen.

Dann gings für uns schon weiter in ein eher schäbiges Hostel in Amsterdam und dort haben wir uns mit einem ebenfalls Studienkollegen und Freund getroffen. Der aus Kärnten stammende Christoph erheiterte uns sofort mit einigen Geschichten und wir schlenderten den ganzen Tag durch die Stadt. Amsterdam als Stadt finde ich persönlich wirklich sehr schön. Durch die vielen kleinen Krachten und Brücken spürt man den lockeren Flair und die Kontinental Europäer sind mir einfach sympatischer als die Inselmenschen. Aus meiner Sicht wird Amsterdam allerdings leider von einer sehr negativen Seite überschattet und so sieht man an fast jeder Ecke zu jeder Uhrzeit einige Meschen die den Drogen verfallen sind. Die meisten Urlauber sind Party-Gäste die schon wissen warum sie nach Amsterdam fahren und nicht in eine Stadt wo man Gras nicht legal rauchen kann. Aus meiner Sicht kann ich einfach nicht verstehen was daran so toll ist wenn man jegliche Kontrolle über sich selbst verliert und in einer ganz eigenen, vernebelten Welt lebt. Aber nachdem es dort ja legal ist, muss diese Entscheidung wohl jeder für sich selbst treffen.

Am dritten Tag beschlossen wir dann schon am Abend und nicht erst wie geplant, in der Früh unsere Heimreise anzutreten. Es stellte sich heraus dass wir alle 3 ganz gerne in der Nacht fahren und so fuhren wir die 1200 Kilomter die ganze Nacht durch und sind zur Überraschung schon am Sonntag in der Früh in der Heimat angekommen.

Jetzt nach ein paar Tagen voller Schlaf, Ruhe und Freunde treffen, bin ich zu klaren Gedanken gekommen und realisiere erst so richtig, was da hinter mir liegt. Alles in allem bin ich wirklich froh diese Erfahrung gemacht zu haben und so viel Neues (kennen)gelernt und erlebt zu haben. Ich war dieses Jahr schon in ca. 10 Ländern, mindestens genau so vielen großen Städten, habe unglaublich viele und tolle neue Menschen kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte und mein Englisch ist sicher auch ein bisschen besser geworden. Das Hauptaugenmerk bei einem Auslandssemester liegt wohl nicht beim studieren, sondern bei den ganzen anderen schönen Dingen die man so rundherum erlebt. Mein persönliches Highlight war sicherlich die Reise nach Island. Danke nochmals an Tanja, Sabine und Max für die 5 Tage und ich habe mir fix vorgenommen, dort in den nächsten Jahren nochmal einen längeren Urlaub zu verbringen.

Trotz der vielen positiven Dinge kann ich jetzt behaupten, dass ich es nicht noch einmal gleich machen würde. Es war nicht immer leicht für mich und es hat einige DInge gegeben, die mich doch manchmal mehr gestört haben als mir lieb war und deshalb würde ich es nicht noch einmal so machen, wie ich es gemacht habe. Ich habe mir zwar immer ein Kleinstadt gewunschen, aber Letterkenny liegt wirklich am Arsch der Welt. Dazu kommt die wirklich überraschend schlechte Entwicklung von Irland selbst und so war es doch ein etwas eingeschränktes Leben dort. Darüber hinaus, für das was geboten wird, extrem teuer und in sehr schlechter Qualität. Ich spreche dabei insbesondere die Wohnverhältnisse und Straßenverbindung an. Der zweite große negative Punkt war die Auswahl des Zusammenlebens dort. Ich kann wirklich nicht empfehlen mit jemandem zusammen ins Ausland zu gehen und dann schon gar nicht mit jemandem den man nicht sehr gut kennt. Alleine muss man einfach raus gehen und sich um soziale Kontake kümmern und wird aus meiner Sicht sicherlich noch mehr und noch intensivere, bessere Kontake knüpfen. Des Weiteren gibt es schon Gründe warum man sich mit manchen Personen zusammnefindet und befreundet und mit anderen nicht. Das Zusammenleben kann sehr anstrengend sein wenn man unterschiedliche Ansätze hat und wenig überdachte Handlungen zum täglichen Alltag werden. Deshalb kann ich nur empfehlen, scharrt die Leute um euch die ihr mögt, mit denen ihr gut auskommt und zu denen ihr einfach einen guten Draht habt und nicht jene, mit denen ihr aus irgendeinem Grund zusammen gwürfelt wurdet und mit denen ihr nicht zusammen sein wollt.

Sollte ich nochmal ein Auslandssemester machen, werde ich ganz sicher alleine und auch ganz sicher weiter weg gehen. Raus aus Europa und rein in neue Kulturen.

Somit endet mein Auslandssemester, meine Reise und auch der Blog. Ich bin ganz bestimmt nicht mehr der, der ich vorher war. Meine Einstellung zu manchen Dingen hat sich doch in mehreren Bereichen geändert und ich bin stärker und erfahrener zurück gekommen. Jetzt freue ich mich auf die Zukunft und bin gespannt was da noch so alles auf mich wartet.

Danke fürs Lesen von meinem Blog und zum Abschied gibts noch mal richtig viele Bilder von der Reise.

Wingsforlife run, Exam uns ab die Post

Freitag, 13.05.2016

Wie schon angekündigt, habe wir am Sonntag beim Wingsforlife Run in Dublin teilgenommen. Noch dazu kam der Besuch meiner Schwester und Mama übers gleiche Wochenende. Also bin ich schon am Freitag nach Dublin gefahren und wir haben 2 wirklich entspannte, schöne Tage erlebt. Hat mich rießig gefreut, wieder wen aus der Heimat zu treffen. Auch das Wetter hat sich von seiner schönen Seite gezeigt und für Sonntag waren sogar 23 Grad prognostiziert.

Schon Samstag Abend verabschiedeten wir uns wieder fürs Erste, weil die beiden danach mit meinem Bus eine Woche durch Irland reisten und sich das Land anzuschauen.

Am Sonntag wars dann soweit. Die Trainingsphase war doch recht lang und intensiv, und so waren wir voller Erwartung, endlich unsre Leistung abrufen zu können und die 20 Kilomter zu erreichen. Für alle die diesen Lauf nicht kennen: Es ist kein normaler Lauf wo man einfach eine gewisse Strecke läuft, sondern ein Auto startet 30 Minuten nach den Teilnehmern und man läuft so lange, bis es einen einholt. Unser Ziel war es eben die 20 Kilometer zu erreichen und wir wussten aus den Trainingszeiten und der Vorbereitung, dass wir das eigentlich gut schaffen müssten. eine weitrere Besonderheit ist, dass das Rennen an 34 Orten auf der Welt gleichzeitig gestartet wird und es so zu einem globalen Lauf wird. Und dann kam der 8. Mai. Extrem starker Sonnenschein. Keine Einzige Wolke am Himmel, 23 Grad (Fühlt sich in Irland an wie 35 Grad in Österreich). Nicht gerade unsre Trainingsbedingungen, denn das waren immer so um die 8-10 Grad plus Regen und Wind. Ich hab mir nur gedacht, ok, eine zusätzliche Challenge schadet nicht. Doch gleich nach dem Start das nächste Fiasko. Die gesamte Strecke ging entlang der Küste, allerdings nicht auf Meeresniveau, sondern richtig hügelig. Am Ende hatte ich laut Handy Tracking 650 Höhenmeter zu verbuchen. Manche kleinere bis mittlere Wanderungen haben in etwa die selben Höhenmeter. Alles nicht so schlimm, allerdings setzte bei ca 13 Kilometer akutes Seitenstechen ein. Gott sei Dank war gerade da eine Labestation und wir gingen ein paar Meter im Schritttempo weiter. Ich war wieder fit. Nächster Anstieg und Julian war zerstört. Keine Kraft mehr. Wieder gehen. Den Gipfel erreicht, leichte Bergabpassage und dann wieder ein extrem langer Ansteig. Da merkte ich, dass ich in den Beinen doch noch ordentlich power hatte und machte mich alleine auf den Weg. Ich wusste es gibt einiges aufzuholen und das Auto kann nicht mehr weit sein. Den gesamten Anstieg von 2 km lief ich mit dem Auto im Nacken. Ich wollte nicht akzeptieren dass es jetzt schon vorbei ist und lief bis zur Erschöpfung. 17,4 Kilomter - Ende. Die Enttäuschung war groß. Kopfschüttelnt ging ich weiter zur Sammelstelle von wo aus der Bus zurück zum Statrbereich ging. Dann am Heimweg von Dublin nach Letterkenny wurden die Daten vom Handy analysiert und diskutiert, wo der Fehler lag. Ich bin kein Fan von Ausreden, und ich akzeptiere das wirklich außerordentliche warme Wetter und die vielen Hügel nicht als Grund der Niederlage, den Kraft hatte ich auf den letzten Metern und auch nach dem Rennen noch genug. Meiner Meinung nach haben die zwei Passagen wo wir gegangen sind einfach zu viel Zeit gekostet.

Aber Gott sei Dank lernt man aus Fehlern und ich hab wieder neuen Mut geschöpft. Dieses Jahr habe ich noch einige andere sportliche Events vor, auf diese der Fokus jetzt fällt. Unglaublicher Weise war der Sonntag so ein brachial schöner Tag, dass ich mir im Gesicht, Nacken und an den Händen einen richtigen Sonnenbrand geholt habe. Mehr noch, sogar einen leichten Sonnenstich. Denn die folgenden zwei Tage hatte ich Kopfschmerzen, Schwindel und allgemeines Unwohlsein. Also ich habe mit viel gerechnet hier in Irland, aber mit sowas sicher nicht. Auch wieder eine Erfahrung mehr.

Am 12. Mai, Donnerstag, hatten wir dann unsre erste und einzige Prüfung. Aus Langeweile habe ich die zwei Wochen zuvor doch recht viel gelernt gehabt und die Prüfung stellte keine große Schwierigkeit dar. Aufgrund eines guten Projektes brauchte ich ohnehin nur 25 von 100 Punkten (Echt komisch die Iren....).

Und jetzt ist es so weit. Das Auslandssemester neigt sich dem Ende zu. Am Samstag den 14. Mai verlassen wir Letterkenny. Im Nachhinein ist es wirklich sehr schnell vergangen. Ich bin sehr froh und dankbar für all die Bekanntschaften die ich gemacht habe. Egal ob Iren, Franzosen, Deutsche, Hollender, Spanier, und Italiener. Es waren einfach Top Leute und wir haben allesamt ein paar wirklich tolle Erinnerungen. Weiters bin ich froh über alle Ausflüge die wir unternommen haben und alle Erlebnisse. Dennoch gehe ich mit keinem weinenden Auge, sondern mit zwei Lachenden weg von hier. Ein gesamtes Resümee werde ich aber erst abgeben wenn ich wieder zurück in Österreich bin.

Jetzt freu ich mich richtig auf Schottland und Amsterdam, wie schon in vorherigen Posts erwähnt. Da gibts dann sicher wieder einen Haufen Bilder und ne coole Story!

Irland in all seiner brachialen Schönheit

Samstag, 23.04.2016

Nachdem wir im Jänner an den Klippen von Slieve League gescheitert sind und mit nur 10 Metern Sicht wegen starkem Nebel, Regen und sogar Schnee empfangen wurden (wie berichtet), haben wir einen neuen Versuch gewagt. Diesmal allerdings zu dritt. Unseren nicht sehr redefreudigen Minion haben wir gegen einen lauteren Erasmus Kollegen und inzwischen guten Freund Pietro aus Italien eingetauscht (bereits aus Vorberichten bekannt).

In der Früh noch schnell Proviant, einen kleinen Rucksack und die Wanderschuhe in unsren Bus gepackt und los gings. Die Vorhersage fürs Wetter war zwar nicht so schlecht, aber dieser Tag hat uns doch ziemlich überrascht. Den ganzen Tag hat die Sonne geschienen. Es zogen zwar immer wieder Wolken vorbei, haben aber überhaupt nicht gestört und es hat auch nicht geregnet oder so. Zu meiner absoluten Überraschung haben wir sogar die Klimaanlage im Auto wieder einmal eingeschalten. Es ist schon so lange her, dass ich sogar vergessen hatte, dass diese überhaupt noch existiert.

Am Parkplatz angekommen, raus in die Natur. Zuerst sind wir einer Forststraße gefolgt, wo später dann die angeblich höchsten Klippen vom Meer aus gemessen in Europa mit angeblich 600 Metern zu finden sind. Gesagt getan. Es war wunderbares Foto-Wetter und auch die Stimmung war richtig gut. So sind wir dann an den Klippen in einer windgeschützten Ecke zur Rast gekommen. Die Jause haben wir uns ordentlich schmecken lassen und dann haben wir noch ein bisschen die Sonne genossen.

Oben auf den Klippen angekommen gingen wir natürlich ganz an den Abgrund nach vorne. Da macht sich dann sogar bei mir als inzwischen doch schon etwas erfahrenen Berggeher ein leicht mulmiges Gefühl im Bauch breit. Wir wanderten noch weiter und haben das schöne Wetter richtig genossen. Danach sind wir auf die Idee gekommen, nicht den ausgetretenen Weg zurück zu gehen, sondern uns über die sanften Hänge, also quasi die Rückseiten der Klippen, einen kürzeren und direkteren Weg zurück zum Auto zu suchen. In absoluter Bear Grylls Marnier sind wir dann durch Wiesen, Gestrüb und über kleine Felshänge zu einem kleinen See, bzw. Teich in der Nähe vom Parkplatz gekommen. Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, da mal die Füße nass zu machen und ein paar Schritte im Wasser herum zu spazieren. Zurück beim Auto waren wir wirklich sehr glücklich doch noch so ein versöhnliches Ende mit Slieve League gehabt zu haben.

Auf dem Heimweg sind wir noch zu einem Strand gefahren und dort spazieren gegangen. Entdeckerisch wie ich bin, habe ich gleich einige Muscheln an den Felsen seitlich neben dem Strand gefunden und auch Julian war gleich Feuer und Flamme die Muscheln zu kochen. So haben wir dann einige größere Exemplare einfach so vom Fels "gepflügt", in der Jausenbox verstaut und mitgenommen. Das ist wirklich noch leichter als Schwammerl suchen. Zurück im Studentenheim haben wir gleich extrem gute und extra frische Muscheln mit Weißwein Souce gekocht und haben es uns richtig gut gehen lassen.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag, um nicht zu sagen einer der Besten hier in Irland. Zu dritt ist es gleich noch lustiger und ich bin überaus dankbar, dass ich so einen schönen Tag verbringen durfte.

Nachdem die Zeit extrem schnell vergeht, haben wir uns schon genauer um die Heimreise gekümmert und die Fähren gebucht. Am 14. Mai wird das Auslandssemester hier in Letterkenny beendet sein und dann gehts zu meiner großen Freude wieder zu dritt (mit Pietro) nach Schottland. Dort werden wir uns dann insgesamt 4 Tage auf die Suche nach dem Monster von Loch Ness begeben und die Camping Eigenschaften von meinem Bus noch einmal so richtig auskosten. Danach gehts dann zu zweit weiter mit der Fähre nach Holland, wo wir einen Tag, bzw. eine Nacht, wieder mit unsrer lieben Freundin Isa (wie bereits bei der Hinfahrt berichtet) diesmal in Den Haag verbringen werden. Danach werden wir uns dann noch mit einem anderen Studienkollegen in Amsterdam für 3Tage treffen und uns dann wieder zu dritt im Bus auf den Nachhauseweg machen. Am 22. Mai wollen wir dann die 1200 Kilomter von Amsterdam zurück nach Gleisdorf in einem, sicherlich langem Tag hinter uns bringen.

Bis dahin ist noch einiges los, nämlich Wings for life run in Dublin, Besuch meiner Schwester und Mama und natürlich müssen wir auch noch eine Prüfung hinter uns bringen. Also schaut mal wieder vorbei auf meinem Blog, gibt sicher wieder News. Und heute gibts richtig viele Bilder für euch....

Wohl einer der schönsten Plätze für eine Jause

Italienischer Pizza Abend

Montag, 11.04.2016

Die Zeit vergeht. Letterkenny hat sich aber nicht verändert. Auch das Wetter ist jetzt Anfang/Mitte April wieder etwas schlechter geworden und erinnert ziemlich stark an den Jänner. Vielleicht 1-2 Grad wärmer. Jedoch wieder sehr viel Regen und Wind.

Ist mir inzwischen ziemlich egal. Es ist kein richtiger Tag in Irland, wenn man nicht nass geworden ist. Auch auf der Uni hat sich nichts verändert. Es ist noch immer sehr wenig zu tun und nicht sehr anspruchsvoll. Schön langsam merkt man aber doch, dass es nur mehr ein Monat bis zum Semesterende ist und sich eine gewisse Nervösität breit macht. Vor was allerdings weiß ich nicht so genau, denn wir haben nur eine einzige Prüfung.

Der Termin steht jetzt auch fest und wurde veröffentlich. Am 12. Mai wird es über die Bühne gehen und schön langsam fangen wir an, die Heimreise zu planen. Wir werden vermutlich am 15. Mai Letterkenny verlassen und für zwei Tage oder so nach Schottland fahren. Danach noch drei bis vier Tage nach Amsterdam und planen am Sonntag den 22. Mai wieder im hoffentlich sonnigen und warmen Österreich zu sein.

Nachdem wir die Zeit bis dahin aber noch gut nutzen wollen, vielleicht nicht mehr um das Land anzuschauen, aber dafür umso mehr Zeit mit unseren neu gefundenen Freunden zu genießen.

Gestern war ein ganz besonderer Tag. Unser italienischer Freund Pietro hat uns und noch ein paar andere Erasmus Studenten und auch irische Kollegen auf echte italienische Pizza eingeladen. Der Anlass dafür war der Besuch seiner Freundin, die noch eine weitere Woche bei ihm in Letterkenny verbringen wird.

Begonnen hat die ganze Kocherei schon um die Mittagszeit. Nach einem komplizierten Einkaufsverfahren für die richtigen Zutaten, nur das Beste ist gut genug, wurde der Teig unter Gretas (Pietros Freundin) Anleitung von Julian zubereitet. Ihr nicht vorhandenes Englisch hat ihre Redefreude allerdings nicht gebrochen und so wurde lautstark über alle möglichen Varianten von mehreren Gerichten diskutiert. Nachdem der Teig dann einige Stunden rasten musste, gings so gegen 7 Uhr Abends los. Eine Plätterteig Vorspeise und dann im ca halb-stündlichen Takt eine Pizza mit verschiedenem Belag, weil der Ofen immer nur eine Pizza auf einmal schaffte. Insgesamt waren wir so um die 6-7 hungrige Leute. Allerdings glaube ich, dass auch 10 an der Menge der Pizzen gescheitert wären. Nach der ca neunten Variante mussten wir einfach aufhören. Satt waren wir schon fünf Pizzen vorher, allerdings schmeckt man halt wirklich den Unterschied zwischen irgendeiner Pizza und der, die von einer echten italienischen Köchin mit Liebe gemacht wurde. Ein großes Lob an Greta! Wirklich außerordentlich köstlich.

 

Gegen 23uhr waren wir wieder zurück in unserem Appartment. An Schlafen war nicht zu denken, weil ungefähr drei Kilo Pizza im Bauch waren, die verdaut werden mussten. Der gesamte Abend war wirklich noch viel lustiger und besser als wir es erwartet hatten und vielleicht bekommen wir noch mal die Ehre, echtes italienisches Essen genießen zu dürfen. Danke für den schönen Abend.

Der Teig, bzw. die Teige

Roadtrip!

Samstag, 02.04.2016

Am 22.3. war es endlich soweit! Wieder Besuch aus der Heimat! Meine Freundin kam mich besuchen und hatte viele tolle Osterüberraschungen mit im Gepäck. Osterfleisch, Schokolade und vieles mehr. Als Dank gebührt ihr die Ehre, den folgenden Text verfassen zu dürfen. Also Fragen, Anregungen, Wünsche, Beschwerden etc. bitte an sie:

Ich kam am Mittwoch den 23. März zu Mittag in Letterkenny an und wir verbrachten den Nachmittag mit Tratsch und Klatsch und am Abend ging es dann zu einer Runde Bowling. War wirklich ein toller Abend.

Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Galway, einem kleinen Städtchen im Westen von Irland. Auf halben Weg haben wir dann in Sligo Pause gemacht und uns ein feines Mittagessen gegönnt. War wirklich sehr gut und wir waren von unserer Pizza sehr positiv überrascht. Nach diesem kurzen Zwischenhalt ging es dann weiter zu unserer ersten Station.

In Galway hatten wir noch ein wenig Zeit und so entschieden wir uns dazu im Nebenörtchen Salthill an der Promenade noch ein wenig spazieren zu gehen. Dort sah ich etwas was mir meine Knochen zum einfrieren brachte: Leute gingen wirklich bei diesen Temperaturen im Meer baden!!!!! Ich war wirklich sehr fasziniert und zog meinen Schal gleich noch enger um mein Gesicht und Hals. Am Abend kamen wir schlußendlich zu unserem BnB. Wir wurden sofort sehr nett empfangen und waren mehr als begeistert von unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Wir schliefen bei einer jungen Familie, welche auch zwei kleine Hunde besaß. Sofort verliebten wir uns in die kleinen Puppies und wollten eigentlich gar nicht mehr weg von ihnen. Das Zimmer war auch ein Wahnsinn. Wir hatten ein riesengroßes Bett und ein wunderschönes Schlafzimmer mit eigenem Bad. Den nächsten Tag verbrachten wir in Galway. Wir sahen uns die Stadt an und bummelten durch die Straßen. Der Tag verging recht schnell. Am Abend gingen wir dann noch mit den Hunden spazieren und am nächsten Tag brachen wir dann auf zu unserer nächsten Station: Cliffs of Moher!

Auf diesen Tag hatte ich mich schon besonders gefreut. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kleinen Stop in "Burren" beim Poulnabrone Dolmen. Dies war ein sehr interessantes Steingebilde, von dem man noch immer nicht ganz genau weiß aus welchem Grund es gebaut wurde, vorallem wenn man bedenkt, dass das Errichtungsdatum mit 3000 v. Chr. datiert ist. Danach ging es weiter zu den Klippen. Dies war ein wirklich atemberaubendes Erlebnis. Ich war total begeistert von diesem Naturschauspiel. Ich war sehr fasziniert von der Höhe und der Schönheit dieser Klippen. An der höchsten Stelle sind sie 260m hoch und viele Vögel nisten sich dort ein, was auch wirklich sehr nett anzuschauen war. Danach ging es für uns weiter zu unserem Schlafplatz und zwar einem kleinen Campingplatz in der Nähe von Limerick. Wir haben ihn übers Internet entdeckt und Dank unseres "tollen" Navis (mit seeeeehr vielen kniffligen Umwegen) auch gefunden. Es war wirklich ein Minicampingplatz irgendwo im Gemüse. Aber war trotzdem sehr sehr nett und wir machten uns einen gemütlichen Campingabend.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Kilkenny, einer Stadt ziemlich in der Mitte von Irland. Da wir ausgeschlafen hatten, recht spät weggekommen sind, unser Navi nicht mehr das neueste ist und uns irgendwohin geleitet hat, sind wir erst zu Mittag in Kilkenny angekommen. Hat aber trotzdem recht gut gepasst. Wir haben im ältesten Pub Kilkennys zu Mittag gegessen. Es ist ein wirklich unscheinbares Pub, aber mit wahnsinns Burgern! Sie waren riesig und sehr sehr gut. Danach haben wir uns dann das Kilkenny Castle angesehen und sind gemütlich drumherum spaziert. Es ist wirklich immer wieder faszinierend zu sehen wieviel Geschichte bereits hinter solchen alten Dingen steht. Sei es der Poulnabrone Dolmen oder das Kilkenny Castle. Überall findet man so viel Geschichte und Mythen. Danach bummelten wir durch die Straßen Kilkennys bis hin zur Smithwick's (better known as "Kilkenny") Brauerei. Dort bekamen wir eine sehr tolle Führung über die Geschichte und Braukunst dieses Bieres und durften danach sogar verschiedenste Sorten verkosten. Ich bin nicht die große Biertrinkerin, aber diese verschiedenen Smithwick's haben mir sehr sehr gut geschmeckt und wir hatten wirklich Spaß daran die Sorten zu verkosten. Am Abend fuhren wir zu unserem nächsten BnB ein wenig außerhalb von Kilkenny. Auch hier wurden wir sehr nett aufgenommen und wir unterhielten uns sehr gut mit unseren Gastgebern. Und da Karsamstag war durften wir sogar bei ihnen unsere selbst mitgebrachte Osterjause genießen. Es war sehr lieb von ihnen uns alles Nötige zur Verfügung zu stellen. Und so genossen wir noch unser Abendessen und freuten uns schon auf das nächste Highlight unserer Reise, die Wicklow Mountains.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter in den Wicklow Mountains National Park. Wir merkten sofort wie sich die Natur veränderte. Es war viel brauner und es gab viel mehr Wald als im Rest von Irland. Unser Ziel war die alte Klosterstadt Glendalough. Alles war natürlich wieder recht touristisch aufgezogen, dennoch machten wir uns auf dem Weg. Vom Parkplatz aus ging es einen Weg entlang zur Klosterstadt. Diese war wirklich atemberaubend. Die alten Gebäude mit dem wirklich urigen Friedhof, auf dessen Grabsteinen man Todesdaten aus dem 16.Jh entnehmen konnte, waren wirklich sehr faszinierend. Dann ging es weiter Richtung Upper Lake. Diese kleine Wanderung war wirklich sehr schön und gemütlich. Für Johannes ein wenig langweilig aber ich habe es wirklich nett gefunden. Als wir dann am See angekommen waren machten wir Rast und gönnten uns eine kleine Jause. Danach machten wir uns auf und gingen ein wenig mehr bergauf und in den Wald hinein. Dort konnten wir wieder einige Ruinen betrachten und einen wundervollen Wasserfall genießen. Schön langsam machten wir uns dann auf den Rückweg, da wir uns noch einen Campingplatz für die Nacht suchen mussten. Zuerst fuhren wir in ein Pub nach Wicklow da wir eine Internetverbindung benötigten. Schnell war ein Campingplatz gefunden und wir fuhren wieder los. Als wir dort ankamen war ich wirklich baff. Dieser Campingplatz war direkt am Meer auf einem Hügel und man hatte einfach einen atemberaubenden Ausblick! Wir stellten uns ganz oben hin und wollten dann ein wenig die Umgebung erkunden. Dabei entdeckten wir den Privatstrand des Campingplatzes und spazierten die Klippen hinunter. Es war gerade Flut gewesen und das Wasser zog sich langsam wieder zurück. Es war ein wunderschönes Fleckchen Erde, weil man da so richtig abschalten konnte, da man nichts außer Wind und Wasser hören konnte. Ich habe mich hier wirklich entspannen und über verschiedenste Dinge gut nachdenken können. Als die Flut dann so weiter zurückgegangen war, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen auch mal meine Füße in das Meer zu halten. Schnell zog ich meine Schuhe aus und bereute es eigentlich sofort wieder, da es einfach nur a*****kalt war. War aber trotzdem sehr sehr lustig und wirklich schön wieder mal Sand zwischen den Zehen spüren zu können.

Mit diesem Ausblick konnte der Morgen einfach nur gut starten, leider mit einem kleinen Beigeschmack und zwar das schöne Land verlassen zu müssen und in eine Stadt zu fahren: Dublin! Natürlich freute ich mich schon sehr darauf, dennoch wäre ich doch noch gerne einige Tage länger im Land herumgefahren. Gegen Mittag kamen wir in Dublin an und marschierten sofort ins Zentrum. Dort wurden wir durch eine rießige Menschenmenge geschockt: Es wurde das 100-Jährige Easter Rising gefeiert. Es waren viele Standerl aufgebaut und auf verschiedensten Bühnen konnte man Musik hören oder Schauspielen zusehen. Da unser BnB irgendwo in einer nicht sehr guten Gegend von Dublin war (und ich mich eigentlich nicht sehr wohl gefühlt habe), schauten wir uns um ein billiges Hotel mehr im Zentrum um. Schnell fanden wir eines und buchten ein Zimmer für die nächste Nacht. Den nächsten Tag in Dublin verbrachten wir sehr gemütlich, spazierten durch Dublin und sahen uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an. Auch das Schloß liesen wir uns nicht entgehen. Für den späten Nachmittag hatten wir bereits Tickets für die Jameson Destillerie. Ich fand es sehr interessant und cool einmal erfahren zu haben wie Whiskey eigentlich hergestellt wird und welche Feinheiten dazu benötigt werden. Danach gab es noch eine Whiskeyverkostung und Johannes lies es sich nicht nehmen eine Flasche Jameson zu kaufen. Für nur 5€ Aufpreis konnte man sich seinen Namen auf das Etikett drucken lassen. Natürlich lies ich mir dies nicht nehmen und sponsorte den Aufdruck. Nun haben wir einen Jameson Whiskey mit unseren Namen drauf!! :D

Am letzten Abend gingen wir noch gemütlich Essen und genossen noch unsere gemeinsame Zeit. Leider hieß es am nächsten Tag wieder Abschied nehmen. Jedoch nur mehr für 1 1/5 Monate. :)

Was ich noch erwähnen möchte sind die Eintrittspreise in die verschiedensten Sehenswürdigkeiten. Sie waren wirklich total okay und leistbar und es gab einfach überall einen Studentenrabatt. Also gleich noch billiger. Dies hat mir wirklich sehr gefallen, weil wir dadurch sehr viele Sachen anschauen konnte ohne gleich total pleite zu sein.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass Irland wirklich ein Reise wert ist. Es hat mir wunderbar gefallen und ich denk es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort war.

 

Galway Poulnabrone Dolmen Cliffs of Moher Cliffs of Moher Jerpoint Abbey Glendalough Glendalough Glendalough Wicklow Camping Cliffs of Moher Cliffs of Moher  Wicklow Mountains Kilkenny Castle Wicklow Camping Jameson Destillerie

St. Patrick's Day in Dublin

Samstag, 19.03.2016

Schon früh morgens am 17ten März, gegen 6 Uhr gings los. Von unsrer Uni aus wurde ein Bus organisiert, der nach Dublin fuhr um dort den St. Patrick's Day zu verbringen und am Abend wieder zurück nach Letterkenny fuhr. Perfekt dachte ich mir. Wenn ich schon mal zum größten Feiertag der Iren im Land bin, dann auf nach Dublin.

Im Vorfeld warnten uns einige Einheimische, dass die Parade zwar schön sei, aber sehr überlaufen und die Pubs so voll seien, dass man nicht einmal mehr rein kommt. War uns ziemlich egal, wir wollten trotzdem hin.

Traditionell wie es sich gehört waren wir grün gekleidet und einige von unsrer Gruppe hatten lustige Hüte oder ähnliches auf, was uns letztendlich als totale Touristen outete, aber naja, wir waren ja wirklich welche. Um ca 10 Uhr  kamen wir in Dublin an, spazierten ein bisschen herum und freuten uns schon auf die Parade. Es dauerte allerdings noch bis ca halb 1 bis die Parade dort ankam, wo wir standen. Deshalb gingen wir, um die Zeit zu vertreiben, in ein Pub. Der Kellner sagte, dass er offiziell noch nicht offen hat, aber wir trotzdem gerne ein Bier haben könnten. Nach dem zweiten Guinness kam dann die andere Kellnerin und sagte dass sie ab jetzt offiziell geöffnet hätten. Zu dem Zeitpunkt waren wir dann schon wieder auf dem Weg nach draußen zur Parade.

Diese war eigentlich ganz schön. Ein bisschen wie Fasching bei uns Zuhause. Leider standen wir weiter hinten und konnten nicht alles perfekt sehen, aber es hat trotzdem gut gepasst. Dort haben wir dann auch wieder die meisten Leute vom Bus getroffen und sind gemeinsam in ein Pub gegangen. Nachdem dieses, etwas heruntergekommen war und nur ein paar wenige Alkoholiker dort waren und gleich neben den Kindern der Alkoholikermütter Gras geraucht wurde, haben wir uns entschlossen doch ein anderes zu suchen. Einmal quer durch die Stadt und dann waren wir im Pub, wo noch der letzte Rest unserer Busgruppe war und dann gings richtig los. Die Stimmung war ausgelassen, jeder hatte Spaß und wir hatten ein paar wirklich tolle Stunden. Zum Schluss lernten wir noch zwei Deutsche kennen, aber leider war die Zeit zu knapp und wir sind dann gleich wieder zurück zum Bus.

Alles in allem war es ein wirklich sehr cooler Tag. Wir haben viel erlebt, viel gelacht und kurz gesagt einfach Spaß gehabt. Die Vorurteile dass es überfüllt ist und man in kein Pub reinkommt kann ich nicht bestätigen. Also es sind schon viele Leute und es ist recht voll, aber alles in einem Rahmen, dass man es noch locker aushält. Ich behaupte mal Rush-Hour in London ist deutlich schlimmer. Gegen meine Erwartungen war auch keiner der gesamten Busgruppe so richtig betrunken und so konnten wir auch noch die Heimfahrt bei interessanten Gesprächen genießen.

Am Dienstag gibts dann wieder Besuch aus der Heimat. Meine Freundin kommt und hat angeblich ein paar Oster-Überraschungen im Gepäck. Ich bin gespannt.

 

Wie die Zeit vergeht

Sonntag, 13.03.2016

Nach dem atemberaubenden Ausflug nach Island bin ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Das Leben in Letterkenny geht weiter und eigentlich hat sich nicht viel geändert. 

In der letzten Woche hatten wir erstaunlicher Weise mal ein paar Dinge für die Uni zu erledigen, was eigentlich eine willkommene Abwechslung war. Auch nächste Woche müssen wir noch ein paar Assignments fertig machen, denn ab Donnerstag haben wir dann zweieinhalb Wochen Osterferien. Inzwischen ist es schon zur Normalität geworden, dass eigentlich nur wir Austauschstudenten mit den Vortragenden im Unterricht kommunizieren, denn die Iren sind nicht sehr gesprächig im Unterricht. Leider bin ich noch immer nicht dahinter gekommen, ob sie die Antworten wirklich nicht wissen, nicht sagen wollen oder einfach überhaupt nicht zuhören. Im Grunde ist es mir auch egal. Ich arbeite jedenfalls,so gut ich kann, mit. Mein Ansatz zu dem ganzen ist da sehr geradlinig. Wenn es einen nicht interessiert und man nicht zuhören und mitarbeiten will, soll man zuhause bleiben oder einfach gar nicht studieren. Es ist absolut respektlos dem Vortragenden gegenüber, im Unterricht mit dem Handy zu spielen, irgendwelche anderen Dinge am Laptop zu machen oder zu schlafen. Für so ein lasches und eben respektloses Verhalten hab ich kein Verständnis.

Naja zu was anderem. Die laufende Championsleague und Europaleague hat uns gepackt!! So waren wir letzte Woche drei Mal im Pub um uns die Spiele auf rießen Fernsehern anzuschauen und dazu ein kühles Guinness zu genießen. Diese Seite der irischen Kultur ist einfach super und daran könnte man sich wirklich gut gewöhnen.

Gestern waren wir wieder mit der "Hill walking Society" von der Uni unterwegs. Ein wirkich toller Trip auf den Berg namens "Mokisch" und übersetzt so viel wie "Rücken" heißt. Gemeint ist, dass der Berg an den Rücken eines Schafes, bzw eines ähnlichen Tieres erinnert und das tut er wirklich ein bisschen. Am Start noch eine kleine Einschulung in die Handhabung von Karte und Kompass, daher es oftmals keine Wege gibt. Dann rauf auf den knapp 500 Meter hohen Hügel. Einziger Unterschied, man geht wirklich auf Meeresniveau los, denn nur wenige Kilometer entfernt trifft der Atlantik schon auf die Küste. Die Tour war wirklich angenehm und die KollegInnen (rund 8 Iren) waren eine sehr nette Gesellschaft. Wir gingen die Tour sehr langsam an, für mich mit einem eher sportlichen Ansatz gibts besseres, aber war eigentlich auch mal ganz lustig. Nach einer kleinen Pause am Gipfel und einem richtig rutschigen Abstieg durch Schlamm und Moos waren wir wieder beim Bus. Nach einem Guinness im Pub auf dem Nachhauseweg, waren wir am späten Nachmittag wieder daheim. Hat richtig Spaß gemacht.

Jetzt zu den Dingen, auf die ich mich momentan schon sehr freue:

Am Donnerstag ist St. Patricks Day, DER Feiertag in Irland. Wir fahren mit einigen Studienkollegen in einem Bus nach Dublin, dort soll es anlässlich dieses Feiertags und der 100-jährigen Unabhängigkeit Irlands eine riesen Parade geben. Bin wirklich schon gespannt. Danach gibts sicher gleich den nächsten Blogeintrag, also vorbeischauen lohnt sich!

Dann am 22.März kommt mich meine Freundin, auf welche ich mich schon besonders freue, besuchen und wir fahren über eine Woche lang gemeinsam mit meinem Bus durch Irland und werden sicher auch einige schöne Dinge sehen.

Wenn sie wieder nachhause fliegt, gehts für mich noch am selber Tag weiter zu einem viertägigen Ausflug nach "Mayo" zu einem Wandertrip mit der eingangs erwähnten "Hill walking Society".

Also in nächster Zeit gibts wieder einiges für euch zu sehen, denn ich bin davon überzeugt, dass sich bei den nächsten Aktivitäten einige gute Fotos und Geschichten ergeben werden.

Faszination Island

Montag, 29.02.2016

Letzten Dienstag war es dann endlich so weit. In meinem Kopf eigentlich DAS Highlight meiner Reise. Naja eigentlich mehr ein Urlaub im/vom Auslandssemester, aber was solls. Hat grad so gepasst, weil der Flug von Dublin nach Reykjavik, nicht zuletzt wegen der geringeren Strecke, doch um einiges günstiger ist, als von Österreich aus.

Angefangen hat alles schon bei der Abschlussfeier des letzen Semesters von der FH in Graz, bei dem meine Studienkollegen Sabine, Tanja und Max schon über so einen Trip nachgedacht haben und da war für mich klar: Island, da bin ich dabei! 

Wie am Anfang erwähnt, bin ich vom netten Örtchen Letterkenny am Dienstag mit dem Fernreisebus ca. 4 Stunden nach Dublin gefahren, um dort einen Freund aus Österreich zu treffen, der sich dort zufällig für ein paar Tage eine Auszeit genommen hat. Am Abend waren wir wirklich gut essen und haben dann, wie es sich für Irland gehört, natürlich das ein oder andere Guinness in der berühmten und gleichzeitig komplett überteuerten Temple Bar genoßen. Aber naja, ich hab auch nichts anderes erwartet. Nach einer kurzen Nacht gings am nächsten Tag dann ab zum Flughafen und auf die Insel. Für mich persönlich der nördlichste Punkt an dem ich je war. Auch kein Wunder, Island liegt ja immerhin fast am nördlichen Wendekreis.

Die Wiedersehensfreude beim Zusammentreffen war natürlich rießig, denn mein bester Freund Maxi und ich haben uns schon seit 2 Monaten nicht gesehen. Er studiert momentan mit Sabine für ein Semester in Norwegen. Die vierte in unserem Reisegespann war dann noch Tanja, die aktuell ebenfalls für ein Auslandssemester in Schweden ist.

Leider haben es meine Fähigkeiten nicht zugelassen, ein Mietauto richtig zu buchen. So stand der gebuchte Wagen nicht am internationalen Flughafen an dem wir standen, sondern am innländischen Flughafen. Gott sei Dank konnten wir dann gegen einen (wirklich enormen) Aufpreis doch noch umbuchen. Nachdem wir dann auch noch eine unnötige Versicherung für alles mögliche abgeschlossen hatten, gings mit dem spritzigen Ford Focus in unser Hostel. Das Gute an einem überteuerten, gegen alles versicherten Mietwagen ist auf alle Fälle die Art und Weise wie man damit fahren kann. So haben wir schon bei der ersten Fahrt einige unserer Spikes verloren und so manche Temposchwelle zweckentfremdet. Mietwägen werden von der Serie Top Gear nicht umsonst als die schnellsten Autos der Welt bezeichnet, was wir uns natürlich auch zum Motto setzten.

Am Donnerstag gings dann gleich voll los mit dem Sightseeing. Geysir, Wasserfall, Islandpferde streicheln und die Besichtigung der beiden Kontinentalplatten. Denn in Island treffen die europäische und die amerikanische Platte aufeinander und man kann quasi mit einem Fuß in Europa und mit dem anderen in Amerika stehen. Sehr beeindruckend! Das ist auch der Grund für die stark ausgeprägte vulkanische Aktivität, die Geysire, die heißen Quellen usw.

Am Abend haben wir uns immer in der zentralen Einkaufsstraße ein Abendessen gegönnt. Gegönnt ist hier das Schlagwort, denn eine Pizza für 20€ isst man nicht jeden Tag. Island ist eines der ganz wenigen Länder, die Walfang betreiben. Man kann darüber denken was man will, aber wenn man schon mal dort ist und diese einzigartige Möglichkeit hat, muss man es unbedingt probieren. Das Fleisch hat eigentlich nichts mit Fisch zu tun, schmeckt eher wie Rindfleisch mit einem Hauch von Leber, sehr zart und überaus köstlich. Nachdem wir sowieso schon moralisch gesündigt hatten, gings gleich an die nächste Delikatesse, Haifisch. Der ist im Gegensatz zum Walsteak viel schwerer bekömmlich und wir haben nur einen kleinen Happen am örtlichen Markt gekostet. A la Bear Grylls haben wir dann alle ein Stück hinunter gewürgt, aber es ist dann doch gar nicht so schlimm gewesen.

Weiters standen auf unseren Ausflügen, eine Wanderung zu heißen Quellen, am Programm, die vor allem den Mädls einiges abverlangt hat. Durch frischen Schnee, über ein paar Hügel ging es in ein Winterwonderland zu dem besagten Bach mit den heißen Quellen. Max und ich haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, trotz eines halben Meter Schnees, 0 Grad Außentemperatur und leichtem Wind, uns in den warmen Bach zu legen und dort ein paar Minuten zu plantschen. Wirklich ein Erlebnis für sich und kann ich nur weiter empfehlen.

Dann sind wir noch in den angeblich zweitgrößten Ort von Island gefahren, namens Vick. Dort angekommen stellte sich diese Info als vollkommen falsch heraus, denn in dem 294 Seelen Dorf war nicht wirklich was los. Umso besser war, der wenige Kilometer entfernte, "Black Beach".  Ein durch Gletscherwasser schwarz gewaschener Strand, mit verdammt coolen Wellenbrechern und heftigem Wind. Auf alle Fälle eine Reise wert.

Zum Abschluss waren wir dann am Sonntag noch in der Blue Lagoon. Ein aus Meerwasser bestehendes Freiluftthermalbad. Ähnlich unseren Thermen, nur eben mit Salzwasser und einem etwas gewöhnungsbedürftigen Schlick. Die gute Wirkung auf der Haut soll unter Experten allerdings unumstritten sein und so plantschten wir fröhlich ein paar Stunden vor uns hin. Leider ist ein starker Sturm übers Land gezogen und es regnete, aber im Wasser war es eh schön warm. So eine hellblaue Farbe des Wassers habe ich wirklich noch nie gesehen. Da wars dann auch nicht ganz so schlimm, dass es mit den Nordlichtern nicht geklappt hat.

Die personelle Auswahl für diese Reise war wirklich optimal. Max und ich sind zwar schon öfter zusammen unterwegs gewesen, aber auch mit den Mädls war es sehr angenehm. Wer schon viel unterwegs war von euch weiß, wie wichtig die richtigen Begleiter sind und da kann man einfach nur Danke sagen für die tollen Tage! Wir waren echt eine super Gruppe.

Alles in allem ist Island sicher eine Reise wert. Vielleicht nicht fürs ganz kleine Budget, aber wer was schönes erleben will, dem ist es auch sicher ein paar Euro mehr wert. Für mich sicher nicht die letzte Reise ins Land der Wikinger. Denn ich habe mich schon in eine zweiwöchige Inselumrundung per Jeep verliebt, dann aber sicher in irgendeinem Sommer.

Eins noch, ein großer Dank an alle die immer so fleißig meinen Blog mitverfolgen. Wir haben die 500 Besucher geknackt. Absoluter Wahnsinn! Danke!

Besuch aus der Heimat

Sonntag, 21.02.2016

Die ganze letzte Woche war die Vorfreude schon groß, allerdings war zuerst einmal Alltag angesagt. Das heißt Uni, trainieren, schlafen und wieder von vorn. Das Wetter ist nach der wunderschönen Vorwoche wieder etwas schlechter. Also wieder sehr wechselhaft mit Regen, Wind, Schneeregen, Sturm, dann mal wieder kurz Sonne. Macht uns aber inzwischen nix mehr aus.

Am Freitag war es dann so weit. 3 Freunde von mir sind nach Dublin gekommen, und mit dem Mietauto zu uns in den hohen Norden von Irland gekommen. Leider hatten sie das Mietauto nur für Irland gebucht und durften nicht nach Nordirand fahren. Wenn man sich mal die Karte von Irland anschaut sieht man, dass nur ein schmaler, sehr langer Umweg um Nordirland herum führt. Naja nach 5 Stunden fahrt (statt ca. 3) waren sie dann doch da.

Julian und ich haben inzwischen schon mal selbstgemachte Burger vorbereitet und nach einem festlichen Essen sind wir dann zum Spielecenter und zum Bowlen. Nach ein paar Partien sind meine Freunde, von der Spielsucht gepackt, auf die Automaten losgegangen und wie es das Schicksal so will, hat mein Freund Johannes 1000 Tickets bei einem Glücksrad gewonnen. Diese Tickets kann man dann zu Spielsachen umtauschen. Nach 20 Minuten hat das Glücksrad dann alle Tickets ausgedruckt gehabt, ich hab gedreht, und schwupps, schon wieder 1000 Tickets. Dann hatte das Glücksrad keine Tickets mehr zum ausdrucken und ein Mitarbeiter musste erst mal nachfüllen. An dieser Stelle muss man sagen, dass die meisten Felder auf dem Glücksrad so zwischen 5 und 30 Tickets lagen und es nur eine wirklich sehr geringe Chance auf 1000 gibt. Den Gewinn haben wir dann gleich in so kleine Pistolen investiert, mit denen man einen Schaumstoffpfeil abschießen kann. Aber es sind dann immer noch 1700 Tickets übrig gewesen, welche ich dann kurzer Hand Kindern geschenkt habe, die dort gespielt haben. Danach waren wir noch in einem Club und sind danach todmüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag haben wir uns dann mit dem Mietauto in Richtung Norden aufgemacht und den nördlichsten Punkt der irischen Insel erkundet. Ein wirklich gewaltiger Ort. Klippen, starker Wind, Regen und die 4 Meter Wellenbrecher zerbersten an der zerklüfteten Küste. Die Gischt bläßt eiskalt in die Augen und alles schmeckt nach Salz. Mindestens genau so schön, wie auch brutal. Wirklich extrem faszinierend wie die Naturgewalten aufeinander treffen. Und wir, der Mensch, so winzig, mitten drinn.

Komplett durchnässt sind wir dann ins nördlichste Pub von Irland, erstmal aufwärmen am Ofen und bei einem Guinness. Danach in einem Restaurant noch was gegessen und dann wieder zurück nach Letterkenny. Am Abend waren wir noch in einem wirklich typischen Pub und in der Nacht haben uns dann die 3 Freunde wieder verlassen in Richtung Heimat.

Mir persönlich hat es eine große Freude bereitet nach 6 Wochen in Irland mit Freunden von daheim zwei Tage verbracht zu haben. Danke für den Besuch!

Aber jetzt geht es dann für mich schon wieder Schlag auf Schlag weiter. Am Dienstag fahr ich nach Dublin, einen anderen Freund aus der Heimat treffen. Und am Mittwoch fliege ich nach Island. Dort treff ich mich mit meinem besten Freund Maxi und zwei anderen Studienkolleginnen, die allesamt in Skandinavien studieren. Dort werden wir dann die Insel erkunden und hoffentlich die Nordlichter sehen. Ich freu mich wirklich schon extrem darauf, weil es für mich so ein bisschen das Highlight meines Auslandssemesters ist.

Da gibts dann wieder richtig viele Bilder und sicherlich einen ausführlichen Bericht.

Ein perfekter Tag

Sonntag, 14.02.2016

Praktisch bei Postkartenwetter stürzten wir uns in unseren heutigen sonntäglichen Ausflug in den Norden von Nordirland.

Genauer gesagt zu Giant´s Causway. Übersetzt "die Straße der Giganten", ist ein Klippenabschnitt, bestehend aus sechs oder mehreckigen Basaltsäulen, welche durch das Verschieben der Kontinentalplatten aus dem Boden gedrückt wurden und bis zu 13 Metern in die Höhe ragen. Nachdem wir die 9£ (etwa 12€) Eintritt bezahlt hatten, nahmen wir den Abstieg zur Küste auf uns. Es wurde uns ein, in Worten unbeschreiblicher, Anblick geboten alleine die zerklüftete Klippenlandschaft war die Reise wert, ohne die Säulen gesehen zu haben.

Nach einem Kilometer Fußmarsch erreichten wir das Naturschauspiel begeistert und voller Erstaunen erklommen wir die stufenförmig aufgeschichteten Säulen. Einziger Wehmutstropfen war, dass wir uns dieses Phänomen mit doch sehr vielen anderen Touristen, hauptsächlich aus dem fernen Osten, teilen mussten und so fungierten wir zwischenzeitlich als Privatfotografen einzelner asiatischer Mitmenschen um ihnen ein Andenken für ihre Daheimgebliebenen zu erstellen.

Nach unserer ersten Station am Giant´s Causway waren wir auf der Suche nach einem geeigneten Platz um unseren mitgebrachten Lunch zu verzehren und uns im Anschluss, bei einer gepflegten Pfeife, für unsere darauffolgende Führung durch die Old Bushmills Destillery vorzubereiten.

Wir beschlossen einen Platz unmittelbar an der Küste zu suchen, wo wir einen Blick auf die Weiten des Atlantiks haben konnten. Diese Möglichkeit bot uns ein kleiner Hafen, nicht unweit des Giant´s Causway entfernt. Dort angekommen waren wir von der typischen Urigkeit des Hafens verzaubert. Auf einer Bank mit Tisch wollten wir gerade unseren Lunch zu uns nehmen, als wir durch die Anwesenheit eines alten nordirischen Seebären bereichert wurden, welcher uns mit seinen Geschichten aus vergangenen Tagen, unsere selbst gemachten Burger und das anschließende Pfeiferl versüßte. Nach den Alltagsanekdoten des alten Seemannes beschlossen wir einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen. Keine zehn Gehminuten von unserem Picknickplatzes entfernt offenbarte sich uns die volle Schönheit der irischen Natur und Idylle, nun waren wir auch psychisch vollkommen in Irland gelandet.

Geflasht von unserem Spaziergang und der dort erhaschten Ausblicke machten wir uns auf den Weg in Richtung der ältesten irischen Whisky-Destilliere.
Der Geruch von Maische und Frischgebranntem geleitete uns auf dem Weg durch die historischen, über 400 Jahre alten Hallen von Old Bushmills bis zur Bar am Ende der Führung. Dort angekommen, testeten wir uns fachmännisch durch die diversen Whisky´s bis zu unserem absoluten Favoriten vor.
Leicht angeheitert, nur der Beifahrer versteht sich, setzten wir zur Heimreise an. Über die Causway Coast Road ging es wieder Richtung Letterkenny.

Doch nach circa zehn Minuten sahen wir auf linker Hand einen wundervollen Sandstrand, den wir nicht ohne einen Besuch von uns passieren konnten. Der White Rock Beach vollendete unseren heutigen, wunderschönen Tagesausflug bei durchgehend strahlendem Sonnenschein.

Verfasser des heutigen Artikels: Julian

 

Noch eine kleine Anmerkung von Johannes: wie ihr bei den Fotos unten sehen könnt, haben wir einen neuen Begleiter, quasi eine Erweiterung des Reisewolfrudels. Am Freitag waren wir in einer Spielhalle um mit Studienkollegen zu Bowlen und Laser Tag zu spielen. Danach sind wir noch ein paar Euro bei den Spielautomaten los geworden. Wie so oft der letzte Euro ging dann noch gut investiert in einen Spielautomaten mit Greifarm, und Minions. So führte ein nicht nachvollziehbares gedrücke der Steuerungstasten von mir zu einem echten Goldgriff und uns war sofort klar, wir haben ein neues Gang-Mitgleid. Wir haben ihn kurzer Hand auf den Namen "Kevin der Urzeitminion" getauft und er wird uns bei unseren nächsten Reisen vom mittleren Sitz unseres Buses aus begleiten. Zu dritt ist es gleich noch mal lustiger.

 

Wir 3 im Auto. Kevin ist ganz aufgeregt. Bis jetzt hatte er erst eine Reise in einem dunklen Container von China nach Irland. Jetzt ist er frei und hat Freunde. Und er hat sichtlich Spaß daran Sein erstes Mal am Meer Beeindruckende Steinformen  Beim Whiskey verkosten Ein beeindruckender Platz White Rock Beach

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